Aktuelles

Wir sagen danke!

Dank der großzügigen Unterstützung der Hornbach AG rückt ein Kinderspielplatz in greifbare Nähe

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Leistungen

Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Laparoskopische Eingriffe

  • Cholecystektomie
  • Hernioplastik
  • Appendektomie
  • Colonchirurgie
  • Fundoplicatio
  • Adhäsiolyse

Thorakoskopische Eingriffe

  • Bullaresektion
  • Wedge-Resektion

Gesamte abdominelle Tumorchirurgie

  • Ösophagus
  • Magen
  • Pankreas
  • Leber und Gallenblase
  • Colon
  • Rektum

Endokrine Chirurgie

  • Schilddrüse
  • Nebenschilddrüse
  • Nebennieren

Hernienchirurgie

  • TAPP 
  • Shouldice und Lichtenstein
  • Netzplastik in Sublay-Technik

Chirurgie der entzündlichen Darmerkrankungen

  • Morbus Crohn 
  • Colitis ulcerosa

Enddarmchirurgie

  • Hämorrhoidektomie nach Longo
  • Analfistel und Analfissur

Septische Chirurgie


Gefäßchirurgie

Chirurgie der infrarenalen Aorta

  • AVK
  • konv. Aneurysmaausschaltung

Chirurgie der Beckenarterien:

  • Bypassverfahren
  • Thrombendarteriektomie ( TEA )

Chirurgie der Ober u. Unterschenkelarterien

  • TEA , Patchplastiken
  • Femoro - popliteale Bypassverfahren
  • Femoro - crurale - pedale Bypassverfahren
  • Aneurysmaausschaltung der unteren Extremität

Interventionelle Gefäßtherapie

  • PTA / Stent der Beckenarterien
  • PTA der Ober u.Unterschenkelarterien

Kombinierte interventionelle/gefäßchirurgische Therapie

Chirurgie des venösen Systems


Befundadaptierte Varizenchirurgie:

  • Subfasziale Perforansdissektion
  • Venöse Thrombektomie

Modernes Wundmanagement einschließlich Vacuumtherapie


Kinderchirurgie

  • Hernienchirurgie
  • Hypertrophe Pylorusstenose 
  • Angeborene Missbildung der Gallengänge 
  • Phimosen 

Operationen ohne sichtbare Narben

Single Port Technik (SILS) - Revolution der minimal-invasiven Chirurgie

 

Heute sind fast alle Operationen in der Bauchchirurgie laparoskopisch, d.h. über mehrere kleine Schnitte, durchführbar.

Seit dem Durchbruch der Laparoskopie vor 20 Jahren wurde wenig unternommen, um die Anzahl der Zugänge für den Eingriff zu reduzieren.

Die Single Port Technik (SILS) stellt eine logische und konsequente Weiterentwicklung der minimal-invasiven Chirurgie dar.

 

Der laparoskopische Eingriff erfolgt dabei über einen einzigen, am Nabelgrund liegenden Zugang. Hier wird der aus Schaumstoff bestehende Port eingebracht.

 

Der Nabel stellt nicht nur den geographischen Mittelpunkt des Menschen dar, sondern ermöglicht auch als seit Geburt vorhandene, physiologische Narbe den einfachsten und gefahrlosesten Zugang zur Bauchhöhle. Nach dem Hautschnitt in der Nabeltiefe muss nur noch die Faszie und das Bauchfell eröffnet werden. Weder subkutanes Fettgewebe noch Muskulatur müssen für den Zugang durchtrennt werden.

So gesehen bietet sich die bereits bestehende und strategisch günstig liegende „Narbe“ des Nabels als operativer Zugang zur Durchführung bauchchirurgischer Eingriffe an.

Eine nur 5 Millimeter durchmessende HD-Kamera und entsprechende  Instrumente ermöglichen  die Entfernung der Gallenblase, aber auch der Appendix. Diese werden dann über den Nabel geborgen.

 

 

Der Nabel wird anschließend kosmetisch mit einer unsichtbaren Naht verschlossen. Als  erfahrene Viszeralchirurgen haben wir uns zuvor in Trainingskursen qualifiziert. Die SILS-Operationen sind seit der Einführung im September 2010 an unserer Klinik ohne Komplikationen verlaufen. Postoperative Schmerzen konnten weiter minimiert werden.

 

Die Patienten sind vom kosmetischen Ergebnis der SILS-Technik begeistert, wobei jedoch nicht jeder auf diese Weise operiert werden kann oder sollte. Wir wählen die Patienten sorgfältig aus, um jedem Einzelnen ein maßgeschneidertes Behandlungs-konzept mit dem bestmöglichen Ergebnis bieten zu können.   Die SILS-Technik  erweitert damit unser Streben nach Perfektion und höchstem Patientenkomfort.

 

Es gibt zurzeit jedoch noch keine randomisierte Studie, welche die SILS-Technik mit der traditionellen Laparoskopie vergleicht. Es muss erst gezeigt werden, ob die neue SILS-Technik im Vergleich zur traditionellen Laparoskopie zu einer nochmaligen Verbesserung der Morbidität und des Outcome der Patienten beiträgt.

 

Unsere eigenen Erfahrungen zeigen jedoch eine deutliche Tendenz zu weniger Schmerzen und rascherer Genesung.

 

Eindeutige Vorteile ergeben sich für die single-port-Technik bezüglich der Kosmetik.

Hier verkörpert sie die „Schlüssellochchirurgie par excellence“ und hinterlässt so gut wie keine sichtbaren Spuren, d.h. Narben. Für viele Patientinnen und Patienten ein gewichtiger und nicht zu unterschätzender Faktor wenn eine Operation geboten erscheint.

 

Dabei genießt die Sicherheit unserer Patienten jederzeit höchste Priorität.

Deshalb gilt auch für uns der vom Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Prof. Dr. med. H. Bauer, geprägte Satz:

„Keine Narrenfreiheit für Narbenfreiheit“