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Die Intensivbehandlung

Nach einer langen und schwierigen Operation kann es notwendig sein, dass Sie auf unsere Intensivtherapiestation verlegt werden. Dies geschieht entweder zur lückenlosen Überwachung oder zur Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung der Körperfunktionen. Hierüber wird Ihr Anästhesist mit Ihnen sprechen. Wenn Sie auf der Intensivtherapiestation erwachen, kann es sein, daß Sie noch den Beatmungsschlauch (Trachealtubus) im Mund haben. Sie können dann nicht sprechen. Es wird aber ständig eine Pflegekraft an Ihrem Bett sein, die dieses Problem kennt und weiß, wie Sie Ihnen helfen kann.

Eine häufige Beschwerde ist der trockene Mund, eventuell auch ein Durstgefühl. Da Sie noch nicht trinken können oder dürfen, werden diese Beschwerden dann mit künstlichem Speichel gelindert. 

Meist wurde Ihnen auch ein Blasenverweilkatheter während der Narkose gelegt. Sie können dann das Gefühl haben, Wasser lassen zu müssen, obwohl der Urin ungehindert über diesen abfließt (4) .

Bei Störungen der Lungenfunktion kann es erforderlich sein, Sie so lange künstlich über den Trachealtubus nachzubeatmen, bis sich Ihre Lunge wieder erholt hat. Dann kann der Tubus meist rasch entfernt werden.

Bei ausgeprägter Schwäche kann die Entwöhnung von der künstlichen Beatmung aber auch ein paar Tage dauern. Die maschinelle Atemhilfe wird dabei langsam reduziert.

Leichtere Störungen der Lungenfunktion können mit einer Maske behandelt werden, die Ihnen zeitweise fest über Nase und Mund aufgesetzt wird. Das dadurch hervorgerufene Druckgefühl im Gesichtsbereich ist leider unvermeidlich.

Wenn Sie nichts essen können oder dürfen, werden Sie künstlich ernährt. Meist geschieht dies über eine Magensonde (2), die während der Narkose über ein Nasenloch und die Speiseröhre in den Magen vorgeschoben wurde. Nur wenn Ihr Magen und/oder Darm nicht richtig arbeiten oder nicht mit Nahrung belastet werden dürfen, werden Sie durch Infusion von Nährstoffen in Ihr Blut über einen Venenkatheter (1) ernährt.

Zur Kontrolle und Behandlung des Kreislaufs kann eine eingreifende Überwachung wichtiger Kreislaufgrößen nötig sein. Dazu werden dünne, flexible Kunststoffschläuche (Katheter) in Arterien (meist Handschlagader) und Venen (z.B. zentrale Venenkatheter) gelegt. Diese belästigen Sie aber nicht.

Bitte fragen Sie auch nach unserer speziellen Information zur Intensivstation.