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Perinatalzentrum und Neonatologie

Optimale Schwangerschaftsbetreuung, Geburtshilfe und nachgeburtliche Versorgung von Mutter und Kind

Das Vinzentius Krankenhauses verfügt als einziges Haus in der Südpfalz über ein Perinatalzentrum. Im Perinatalzentrum arbeiten Geburtshilfe und Neonatologie (Neu- und Frühgeborenenmedizin) fachübergreifend eng zusammen, um eine optimale Schwangerschaftsbetreuung, Geburtshilfe und nachgeburtliche Versorgung von Mutter und Kind zu erreichen. Dazu steht neben der besonderen ärztlichen und pflegerischen Kompetenz eine Ausstattung auf dem neuesten Stand der medizinischen Entwicklung zur Verfügung.

Im Perinatalzentrum werden dabei nicht nur „normale“ Schwangere optimal versorgt, sondern auch Risikoschwangerschaften und Schwangere mit drohender Frühgeburt.

Unser Perinatalzentrum entspricht der Versorgungsstufe Level II, ist damit berechtigt, Frühgeborene ab der 30. Schwangerschaftswoche oder 1250g Geburtsgewicht zu entbinden.

Sicherheit durch ein neonatologisches Team im Hintergrund

Auch bei unvorgesehenen Problemen stehen Ihnen und Ihrem Kind neben den Ärztinnen und Ärzten der Klinik für Geburtshilfe jederzeit Experten für Neu- und Frügeborenenmedizin zur Verfügung. Die neonatologische Intensivstation steht unter der medizinischen Leitung von Herrn Chefarzt Dr. med. J. Bensch, der die Schwerpunkte „Neonatologie“ (Versorgung von Früh- und Neugeborenen) und „Kinderkardiologie“ (Kinderherzerkrankungen) besitzt. Darüber hinaus sichern 2 Oberärzte und 6 Assistenzärzte rund um die Uhr und an allen Tagen die kompetente Versorgung der kleinen Patienten.

Perinatalzentrum

Für die pflegerische Betreuung sorgt ein Team aus 17 auf die Versorgung von Neu- und Frühgeborenen spezialisierte Kinderkrankenschwestern. Stationsschwester ist Fr. Jutta Höreth, stvtr. Stationsschwester Fr. Iris Bausbacher.

Perinatalzentrum


Vorsorgeuntersuchungen

Bei allen Kindern werden selbstverständlich auch ohne konkreten Erkrankungsverdacht alle empfohlenen Vorsorgemaßnahmen und -untersuchungen wie die Vorsorgeuntersuchungen U1 und U2, Stoffwechseltest, Hörtest sowie zusätzlich dazu Ultraschalluntersuchungen von Gehirn, Blase, Niere und Hüften sowie bei Bedarf Testung auf Neugeborenengelbsucht durchgeführt.

Perinatalzentrum


Physiotherapie

Zur Unterstützung des Heilungsprozesses arbeiten in unserer Abteilung besonders geschulte Krankengymnastinnen, die eine Spezialausbildung zur krankengymnastischen Behandlung von Neugeborenen und Kindern haben. Durch „Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage“ kann gerade bei Frühgeborenen oder kranken Neugeborenen die körperliche und geistige Entwicklung gefördert und eine deutliche Verbesserung der Muskelspannung und des Trinkverhaltens, sowie eine Linderung von Unruhezuständen erreicht werden. Auch bei Fehlhaltungen oder -stellungen von Kopf und Hals oder Füßen wie Sichelfüßen ist eine gezielte Krankengymnastik von großem Nutzen.

Frau Melanie Dahmen ist ausgebildete Vojta-Therapeutin. Fr. Bärbel Reinhardt-Huber besitzt eine qualifizierte Zusatzausbildung nach dem Bobath-Konzept.

Auch nach der Entlassung können Sie bei Bedarf mit Rezept Ihres Kinderarztes die Krankengymnastik bei unseren Physiotherapeutinnen ambulant fortführen.

Philosophie


Unser erstes Ziel ist eine optimale medizinische und pflegerische Betreuung unserer kleinen Patienten auf höchstem medizinischem Niveau. Dazu benötigen Neu- und Frühgeborenen vor allem eine menschliche liebevolle rücksichtsvolle und geduldige Zuwendung, um eigene Fähigkeiten zu unterstützen und zu fördern. Technische Maßnahmen wie z.B. Beatmung werden im Sinne einer „Sanften Pflege“ zurückhaltend und möglichst schonend nur dann eingesetzt, wenn eine Gefährdung der gesunden Entwicklung des Kindes besteht. Wichtig ist die frühe Einbeziehung der Eltern, die bei unvorhergesehenen Problemen des Neugeborenen verunsichert, erschüttert und innerlich aufgewühlt sind, in die Behandlung und Betreuung ihres Kindes. Wir sind bemüht, eine frühe Kontaktaufnahme der Eltern zu ihrem Kind zu ermöglichen und durch umfassende offene Information Ängste abzubauen und den Eltern eine realistische Einschätzung der Situation ihres Kindes zu ermöglichen.

Damit auch in dieser Ausnahmesituation das neue Familienmitglied schnellstmöglich den Kontakt zu seinen Eltern aufnehmen kann, bemühen wir uns, sobald es medizinisch möglich ist, auch kleine oder schwerkranke Neugeborene den Eltern im „Haut-zu-Haut-Kontakt“ auf die Brust zu geben, um so die emotionale Bindung zu fördern und auf diese Art und Weise auch den Heilungsverlauf zu beschleunigen.

Pädiatrie


Immer gilt: soviel medizinische Maßnahmen wie nötig, sowenig wie möglich!

Muttermilch ist für Neugeborene die beste Ernährung. Daher legen wir besonderen Wert darauf, dass bei Stillwunsch auch bei schwerkranken oder unreifen Kindern die Gelegenheit zum Aufbau einer funktionierenden Stillbeziehung gegeben wird. Sobald medizinisch möglich, werden die Kinder der Mutter zum Anlegen gegeben, sollte dies noch nicht möglich sein, wird das Kind auf Wunsch mit abgepumpter Muttermilch gefüttert. Rund um die Uhr besteht die Möglichkeit für stillende Mütter, ihr Kind in unserer Station zu besuchen und anzulegen. Unsere Schwestern, Hebammen und eine Laktationsberaterin unterstützen und beraten Sie gerne in Stillfragen, damit der Aufenthalt auf unserer Station der Start für eine glückliche Stillzeit werden kann.

Jederzeit haben Sie die Möglichkeit, mit dem Stationsarzt über die Situation Ihres Kindes zu reden, auch können Sie bei Bedarf mit den Schwestern einen Termin zum Gespräch mit dem zuständigen Oberarzt oder Chefarzt vereinbaren. Bei Fragen oder Problemen stehen Ihnen darüber hinaus auch unsere Kinderkrankenschwestern auch nach der Entlassung noch mit telefonischer Beratung unter der Rufnummer 06341 / 172540 zur Verfügung.

Bei zu erwartenden Risikogeburten wie z.B. bei Mehrlingsschwangerschaften, drohender Frühgeburt oder vorgeburtlich festgestellten Erkrankungen des Kindes haben interessierte Eltern gerne die Möglichkeit, sich unsere Station bereits vor der Entbindung anzusehen und mit unseren Mitarbeitern eventuell bestehende Fragen abzuklären.

Besuchsregelungen

Aus hygienischen Gründen und um die für die kleinen Patienten wichtige Ruhe auf Station nicht unnötig zu stören, unterliegen Besuche auf unserer Intensivstation einigen Regeln. Ohne Einschränkungen dürfen die Eltern ihre Kinder zu jeder Zeit auf unserer Station besuchen. Mit Rücksicht auf den Gesundheitszustand der kleinen Patienten kann es passieren, dass wir Sie bitten, die Ruhezeiten der Kinder nicht zu stören und sie nicht zu wecken, um sie aus dem Bettchen zu nehmen. Auch größere Geschwisterkinder, Großeltern, sonstige Verwandte oder Freunde können nach Absprache mit unserem Stationspersonal die Neugeborenen in Begleitung eines Elternteils besuchen, wobei wir aus Gründen einer möglichst geringen Beeinträchtigung des Stationsablaufes darum bitten, dass während eines Besuches nur jeweils ein Elternteil mit einem anderen Besucher auf Station kommt und kein Wechsel der besuchenden Personen erfolgen soll. Bitte sprechen Sie die Besuche mit unserem Pflegepersonal ab, gerne werden wir versuchen, Ihren Bedürfnissen soweit möglich gerecht zu werden.

 


Qualitätssicherung

Informationen zur Ergebnisqualität des Perinatalzentrums finden Sie auf der Internetseite http://www.perinatalzentren.org.